Profilkorrektur
Nase und Kinn, dies sind die entscheidenden Partien, die über ein ästhetisch ansprechendes Profil entscheiden. Sie sollten sich jeweils einzeln formvollendet ins Gesicht einfügen und gemeinsam ein wohlgeformtes Gesamtbild vermitteln. Im Kinnbereich kann sowohl ein stark zurückliegendes (fliehendes) als auch ein extrem hervorspringendes Kinn die Harmonie der Gesichtformen stören. In beiden Fällen ist es durch einen chirurgischen Eingriff möglich, die Proportionen ins rechte Licht zu rücken und das Profil in eine ästhetisch ansprechende Silhouette zu bringen. Ein fliehendes oder hervortretendes Kinn ist überdies ein häufiges Merkmal bei Menschen, deren Gesichter auch durch eine unvorteilhafte Nasenform gekennzeichnet ist. Nicht selten werden Nasenplastik und Profil- bzw. Kinnkorrektur daher miteinander verbunden.
Die Behandlung
Ein stark zurückliegendes Kinn kann optisch durch das Einbringen von Implantaten (individuell angepasste Implantate oder körpereigene Substanzen wie beispielsweise Eigenfett) hervorgezogen werden. Die Schnitte werden dabei in der Regel unsichtbar im Innern der Lippe oder unter dem Kinn angelegt.
Beim vorspringenden Kinn erfolgt eine Kieferverkürzung durch Abtragen des Kinnknochens, entweder an der Kinnspitze oder auch in der Mitte des Kinnbereiches.
Aber auch Wangenknochen oder zu stark hervortretende Augenhöhlen können durch spezielle Implantate korrigiert werden. Diese werden über den Mundvorhof unter die Knochenhaut gebracht. So entstehen keine äußeren sichtbaren Narben.
Fakten Profilkorrektur |
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| Op-Dauer | ca. 30-60 Minuten | |
| Narkose | Vollnarkose | |
| Klinikaufenthalt | einen Tag | |
| Gesellschaftsfähig | nach ca. einer Woche | |
| Nachbehandlung |
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